Nun ich muss zugeben das unser Rückblick auf die beiden Open-Air etwas spät kommt, wenn dir den Post dann ausklappt werdet ihr auch verstehen wieso. Der erste Abschnitt stammt von mir, der Erlebnissbericht des Open-Air Frauenfeld von stp und der Rest wurde von ebenfalls von mir geschrieben. Wir wünschen viel Spass beim lesen.
Open-Air Frauenfeld
Ich war nicht vor Ort, stp wars jedoch und war begeistert.
Wie geil das es dort wirklich ist, kann ich nächstes Jahr am eigenen Leib erfahren.
Dies danke einem VIP-Ticket, das ich ergattern konnte.
Ich, stp, war schon dieses Jahr dort und konnte dank meines VIP-Tickets und keiner weiteren Verpflichtungen 3 Tage lang dieses tolle Open-Air geniessen. 3 Tage schien die Sonne ununterbrochen und führte dazu, dass die weiblichen Besucher ihre Körperrundungen immer mehr entblössten, zur Freude aller Männer. Ich bin am Freitag angekommen und konnte gemütlich beim VIP-Parkplatz parkieren und konnte das Gelände bequem durch den Hintereingang betreten. Begrüsst wurde ich mit Shots meiner tilllate.ch-Kollegen welche schon Donnerstag Abend ihre Zelter aufgeschlagen hatten.
Der Freitag verlief ruhig, ich wollte dieses Open-Air gelassen angehen um meine Kräfte für das St.Galler Open-Air zu sparen. Der Samstag begann mit einer Early-Grill Session, um ca. 9.30 Uhr entfachten wir das Feuer und um ca. 10.00 Uhr unsere Frühstückswürste grillieren zu können. Mit der Wurst in der Hand und lauter Musik begann also der Samstag, aber nicht zur Freude unsere Nachbarn. Unsere Zeltnachbarn waren am Morgen (na ja, fast schon Mittag) nicht gerade von der lauten Musik begeistert. Pumping House und Elektro wurde gespielt. Als die Kollegen die CD gewechselt hatten und für ca. 15s keine Musik zu hören war, wurde diese mit Beifall und Klatschen gefeiert. Erbost von dieser Aktion besorgte ich mir ein Megaphon mit 22 Watt Leistung und mischte den Hügel, um den die Zelter standen, richtig auf. Dank der Reichweite von knapp 600 Metern konnte jeder nun die Worte und Musik, welche wir von uns gaben, verstehen. Besonders die Kollegen von usgang.ch hat dies nicht sonderlich gefallen, welche immer wieder böse Blicke zu uns rüber schickten. Meiner Meinung nach purer Neid. Der Samstag verlief so weiter und auch schon früh wurde wieder Alkohol getrunken, es war so viel vorhanden, dass ich sogar die Hälfte von dem was ich mitgebracht hatte, wieder mit nach Hause nehmen musste. Nach super Konzerten und mehr Alkohol wurde ich müde und ging ca. um 3 Uhr ins Bett.
Der Sonntag war ein entspannter Tag. Kohle hatten wir keine mehr um morgen zu Grillen, der CD-Player hatte keine Batterie mehr, so wurde der Morgen für alle etwas ruhiger.
Wir hörten uns noch ein paar Konzerte an und gingen dann etwa um 14 Uhr nach Hause. Faszinierend war auch die unglaubliche Stimmung am Freitagabend beim Spiel der Schweizer Nationalmannschaft. Die Menge tobte und das Zelt mit der Grossleinwand war so überfüllt das die Leute schon vor dem Zelt standen und versuchten einen Blick zu erhaschen. Ich konnte ganz gemütlich das Spiel in der VIP-Lounge verfolgen.
Abschliessend kann man sagen, das Open-Air Frauenfeld war ein gutes WarmUp für das kommende Open-Air St.Gallen.
Open-Air St. Gallen
Freitag
Begonnen hat das Ganze mit einer, für uns untypischen “professionellen” Vorbereitung. Dank der guten Zusammenarbeit von stp und mir, konnten wir bereits frühzeitig unsere Chancen auf einen angenehmen Platz erhöhen. Die Alkoholika haben wir bereits am Vorabend vollständig erworben und zum Verzehr abgefertigt. So ausgerüstet machten wir uns auf den Weg zum Sittertobel. Nach kurzem Anstehen konnten wir das Gelände betreten und unseren ebenen und zentral gelegenen Platz begutachten. Hier also nochmals ein grosses Dankeschön von meiner Seite an stp und den Bruder von Bettina. Danach die erste negative Erfahrung, ich und meine Schwestern haben unsere Schlafsäcke vergessen. Ich bin dann mit stp unser bestelltes und sehnlichst erwartetes Trockeneis in Romanshorn abholen gegangen, nach kurzem Einsatz meiner Überredungskünste erklärte er sich dann auch bereit einen kurzen Abstecher zu mir nach Hause zu machen, um unsere vergessenen gegangenen Schlafutensilien aufzugabeln. Gedankt wurde ihm mit einem herzlichen Willkommensgruss und einem deftigen Hamburger. Mit dem Trockeneis und vollen Mägen ging es danach zurück auf das Gelände. Auf dem Weg Richtung Bühne durften wir zwei sehr sympathische Damen kennen lernen, die uns den Nachmittag mit ihrer Anwesenheit und ihrem Humor versüssten. Damit begann auch die grosse Trinkerei, natürlich nur gekühlt. Ich hab mir dann gleich mal 5 oder 6 Shots hinter die Binde gekippt und mir im weiteren Verlauf des Nachmittages/Abends einen schönes grosses Loch im mein Erinnerungsvermögen geschlagen. Spassig war es trotzdem und ich möchte mich hier bei allen Leute im Nachhinein noch mal nicht entschuldigen falls ich euch grob beleidigt habe. Im Verlauf des Abends liess dann die Wirkung des Alkohols leider nach und ich kann mich daher verschwommen an den Abend erinnern. Ich hab mich noch ein bisschen verlustiert und bin zu einer, mir unbekannten Zeit in mein Zelt gestolpert und tot umgefallen.
Samstag
Der Samstag begann viel zu früh, die genaue Uhrzeit ist mir nicht bekannt. Ich hatte allerdings das Gefühl, das es noch nicht Zeit ist für einen weiteren anstrengenden Tag voller Alkohol und THC. Der Vormittag war grösstenteils uninteressant, einzig der Typ der neben unserem Zelt in den Abfallbehälter gekotzt hat und Bettina, die mich zu sich nach Hause eingeladen hatte damit ich bei ihr duschen und etwas essen konnte, sind eine Erwähnung wert. Danke Bettina! Am Nachmittag begannen die Konzerte, während mein Pegel langsam zu steigen begann. Das Hives Konzert hab ich dann irgendwie verpasst, war meiner Meinung nach auch nicht besonders interessant (genau wie Mando Diao, nur die waren noch schlechter). The Editors hab ich auch nur am Rande mitbekommen, die fand ich jedoch ziemlich ansprechend. Danach bin ich mit Kolleginnen (hier noch einen lieben Gruss an Nadja und Fabianna, hat Spass gemacht mit euch) in den Bacardi Dome geschlendert und haben mit den fünfzig Franken, die ich gefunden habe, Shots gekauft. Nach denen ging es mir nicht mehr so gut und nach kurzen Filmriss bin im tilllate.ch-Zelt gestrandet. Dort habe ich Mario meine Schwester dann zum dritten Mal vorgestellt. Was dann noch so genau alles passiert ist, verschwimmt im Strom meiner Erinnerungen. Spass hat es jedoch gemacht.
Sonntag
Aufstehen und direkt unter die Open-Air Dusche, das war meine Devise am Sonntagmorgen. Der Vormittag war für mich Stressfrei. Andere jedoch begannen bereits mit dem Abbau. Am Nachmittag spielten dann endlich die Deftones, denn eigentlich habe ich mich nur wegen dieser Band zu einem Besuch des Openairs durchgerungen. In meinen Augen war diese Konzert nicht ihre beste Performance trotzdem deutlich über dem Durchschnitt des Festivals. Als wir danach zu unserem Platz zurückkehrten, war die Fläche rund um mein Zelt (ja, ich hatte mein eigenes Zelt) bereits leer. Nun geben man Männer Abfall, einen Styroporwürfel und eine Stange. Gesagt, getan fortan wurden unsere Zeltnachbarn mit allem Möglichen bombardiert. Die Highlights waren Shotgläser aus Hartplastik, die die beste Flugstabilität vorweisen konnten und zum Teil über 20 m weit flogen. Am ekligsten war einen halb leere Packung Sonnencreme, die von mir zuerst fachmännisch geköpft, eine riesen Sauerei, und bei einem zweiten Versuch treffsicher auf des Nachbars Zelt verfrachtet wurde. Aber auch gelangweilten jungen Männern mit zuviel Energie wird solcher Schabernack mit der Zeit langweilig. Kurz darauf begannen die ersten Lebensmittel zu fliegen und Beni bekamm eine Banane direkt ins Gesicht ab. Die Frauen vom Nachbarzelt kriegten sich nicht mehr ein und amüsierten sich knapp eine halbe Stunde köstlich über die Banane und Benis Gesicht. Leider sind auch Leute negativ aufgefallen, insbesondere unsere anderen Nachbarn. Diese haben den Stroh auf ihrem Platz angezündet und haben sich danach einfach verpisst. Das Feuer griff dann weiter auf das umliegende Stroh über und drohte meherer Flaschen mit Anzündern in Flammen zu setzen. Dank den Hilfskräften des Open-Airs konnten die Gefahr jedoch gebannt und das Feuer gelöscht werden. Vielleicht sollte man hier noch kurz erwähnen, dass die besagten Nachbarn sicher über 25 Jahre alt waren. Daher hier ein ganz grosses Fuck-You an alle Leute, die als Kleinkinder nicht gelernt haben, dass Feuer im Zusammenspiel mit grosser Trockenheit, Stroh und Anzünder anderen Leuten sehr gefährlich werden kann. Wir, ich und meine Schwester, gehörten zu den Letzen die gingen und waren ungefähr um Elf Uhr glücklich und müde zu Hause, nachdem wir uns durch die letzten Besoffenen am Hauptbahnhof in St. Gallen gekämpft haben.
Fazit
Viel Alkohol, viel Spass und die Hitze. Die drei prägenden Elemente des Open-Airs St. Gallen. Ich möchte mich noch bei verschiedensten Leuten bedanken und grüssen
- der tilllate.ch-Crew für die Stühle und die Unterhaltung
- stp für das absperren unseres Platzes
- dem Bruder von Bettina für das Aufstellen der Plane
- Beni, dafür das er Moral hat und ich nicht
- Benis grossem Bruder, dass er mir mitgeholfen hat Beni zu veraschen
- Vera und ihrer Kollegin fürs Vorbeischauen
- Nadja und ihren Kolleginnen für die Unterhaltung
- meiner Schwester Marina, dafür das sie auf mich aufgepasst hat
- Larissa, die ihren ersten Filmriss hatte und darüber ziemlich entsetzt war
- den Deftones für ein geiles Konzert
- Bettina für ihre Geduld
- Raphael für das VIP-Ticket für das nächste Open-Air in Frauenfeld


Comments (3)
was für 2 wochenenden. es war super mit euch allen :) - see you next year
lol dir schlimmä chinder ;)
lol die wüeschtä nippels!!!!