Assistenzdienst und vorgesetzte Fotzen

Die letzten zwei Wochen, inklusive das letzte Wochenende, hab ich den Luftraum über Davos für die reichen und mächtigen Besucher des WEFs babysitted. Der Luftraum blieb sauber, die direkten Vorgesetzten gingen auf den Sack, deren Vorgesetzten freuten sich ihren Arsch ab über unsere “Gefechtsleistung”. Sogar der Sämi hat uns gratuliert; auf unserer Stufe (die Soldaten der MFlab Abt 54 det ad hoc) hat es die Wenigsten interessiert. Nach 7 Tagen mit 12-Stunden-Schichten und 4.5 Schlaf pro Nacht hat man ganz andere Bedürfnisse, als durch ein schlecht formuliertes E-Mail des Einsatzoffiziers die Freude des Bundesrats über unseren Einsatz mitgeteilt zu bekommen.

Fazit: Assistenzdienst ist scheisse, anstrengend und Wachtmeister im ersten WK lassen sich einfach einschüchtern und versuchen auch nicht gleich jedem ein Strafverfahren anzuhängen, der sie mit ”verdammte Fotze, halt die Fresse” anspricht. Überlebt hab ich es auch und ich bin froh, dass ich heute im Bett meiner Freundin schlafen kann.