OpenAir St. Gallen

Auch diese Jahr gehörte ich zu den Besuchern des Open St. Gallen. Lustig, anstrengend, heiss und witzig wars.
Meine Zusammenfassung folgt gleich hinter dem Klick-Horizont.

Donnerstag

Tag hat gut angefangen, habe noch letzte Einkäufe erledigt. Sogar ein neues Zelt gekriegt. Anschliessend war der Treffpunkt der Haupteingang, der werte Herr Kollege braucht natürlich Ewigkeiten bis er sein Sack und Pack aus dem Auto gehievt hat. Dann hat er im immensen Stress die Tickets im Auto liegen gelassen, leider hat das nicht gewartet sondern hat sich gleich mit seiner Freundin auf den Weg nach Frauenfeld gemacht. Gefühlte 500 Anrufe später hat sie ihr Ziel erreicht und darf sich zu ihrer vollen Freude gleich wieder auf den Weg zurück machen. Ungefähre Verspätung: 2 Stunden. Freie Zeltplätze: keine vorhanden.

Unser Zelt wurde dann mutig, direkt unter eine fremden Pavillion gepflanzt. Anschliessend Nachtessen vom Grill und ein ausuferndes Besäufniss im Bacardi Dome.

Freitag

Ungefähr 07:30 Uhr Ortszeit: Nach gefühlten 2 Sekunden Schlaf wurde in unsanft aus meinen süssen Alkohol vernebelten Träumen gerissen. Der Grund war, in diesem Moment nichtig, die wütende Menge, die sich von den weltlichen Barrikaden nicht den Weg zu den verheissenen, zusätzlichen Zeltplätzen versperren lassen wollte und diese einfach niederriss. Auch die Gottlosen unter uns waren froh über den zusätzlichen Platz.
Der restliche Tag enhielt nicht so viel Erzählenswertes bis auf das Konzert von Justice. Damit der werte Leser versteht, welche grosse Emotionen bei diesem Konzert mitspielten, werde ich diesem einen eigenen Absatz widmen.

Justice

war einfach nur krass. Mein persönlicher Höhepunkt des Openairs, trotz extremer Belastung von Sprech- und Springorgan. Das Erstgenannte ist wieder in voller Ordnung mit dem Sprungorgan ist noch nicht alles in trochenen Tücher.
Angefangen hat das ganze am Lenny Kravitz und einer geklauten 1.5 l Pet-Flasche mit einer schwarzen Wodka Mischung und einer zweiten Flasche mit einer weiter Mischung. Gut betrunken auf Justice gewartet. Das Konzert war wircklich sehr gut, auch visuell sehr attraktiv. Nach Schluss total verschwitzt ins Zelt gewankt und den Schlaf der ausgelaugten Konzertbesucher geschlafen.

Samstag

Ein Erwachen der ganz besonders verschiessenen Art. Mein Unterschenkel enthielt nicht Muskeln sondern Blei, mein Kopf enthielt nicht als pochenden Schmerzen. Oh OpenAir, wie habe ich die vermisst. Den ganzen Tag total kaputt. Prodigy zur Hälfte in der Masse stehend gesehen, die andere Hälfte sitzend vom Zelt aus. Beck war lethargisch und Sportfreunde Stiller zu Bierzelt.

Sonntag

Endlich Sonntag, das weiche Bett, Ruhe und alleine Duschen waren in Reichweite. zu We are Scientists das Zelt eingepackt und anschliessend eine reibungslose Heimfahrt.

Ohne Zusammenhang zum OpenAir, hier gehts zum besten Voice-Acting in einem Game.